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DAX mit zyklischen Rückenwind


02.06.2017 - 09:11:59 Uhr
DZ BANK

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der DZ Bank berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:

Auch der gestrige Donnerstag brachte keine charttechnischen Neuerungen in Bezug auf den deutschen Blue Chip-Index mit sich. Dieser tendierte einmal mehr seitwärts. Impulse blieben – wie so oft in den vergangenen Handelstagen – Mangelware, daher verharrte der Index weiterhin in seinem Korridor zwischen 12.700 Punkten (Widerstand) und 12.500 Punkten (Unterstützung).

Die seit mehreren Wochen bestehende "Patt"-Situation zwischen Bullen und Bären geht in die nächste Runde. Dabei haben die Bullen immer noch die besseren Karten, die Situation zu ihren Gunsten zu entscheiden: Denn aktuell ist es so, dass die laufende Konsolidierungsbewegung lediglich weiter über die Zeitschiene besteht, das Geschehen auf der Kursebene jedoch stabil bleibt. Der bisher tiefste Punkt der Verschnaufpause datiert vom 18. Mai (12.490 Pkt.). Das wichtige 38,2%-FibonacciRetracement des Aufwärtstrendimpulses vom 20. April bis zum 16. Mai (12.500 Pkt.) wurde nicht nachhaltig verletzt. Dies bedeutet eine überdurchschnittlich hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Rally mit neuen Hochs fortgesetzt wird. Hierzu sollte in einem ersten wichtigen Schritt der Seitwärtskorridor der letzten beiden Handelswochen nach oben aufgebrochen werden (DAX>12.700 Pkt.), wofür heute eine gute Chance besteht. In einem zweiten Schritt sollte der Index dann das Allzeithoch bei 12.842 Punkten einem Test unterziehen. Das nächste Ziel jenseits des Allzeithochs liegt bei 13.060 Punkten (161,8%-Fibonacci-Retracement der Konsolidierungsbewegung).

Während der zyklische Rückenwind bis etwa Hochsommer wirken dürfte, bleibt auch das sentiment-technische Umfeld günstig. Zuletzt konnten wir wieder anziehende Put/Call-Ratios an der Eurex (DAX-Indexoptionen) beobachten. Von einem überbordenden Optimismus oder gar Euphorie unter den Marktteilnehmern kann aktuell keine Rede sein. Eine Diskussion über einen möglichen Topbildungsprozesses halten wir in der aktuellen Situation für verfrüht.

"DAX, Schwächephase zu Ende?".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, schwierige Prognose" sowie den Artikel "DAX, "window dressing"?" und "Bund-Future, Indikatoren zeigen nach Norden".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, nachlassende Dynamik an Bestmarken" und "DAX, neues Jahreshoch wieder möglich" und die Analyse "Euro (EUR/USD), die Entscheidungsmarke".
(02.06.2017/dc/a/i)



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