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EUR/USD: Konsolidierung dürfte sich noch einige Zeit fortsetzen


20.02.2018 - 15:44:04 Uhr
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat Mitte Februar nochmals Kurs auf die EUR/USD 1,25 genommen, nach kurzeitigem Überspringen dieser Marke aber erneut den Rückwärtsgang eingelegt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG im Kommentar zum EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275).

Die Analysten würden damit rechnen, dass sich die Konsolidierung des Wechselkurses in einem groben Band zwischen EUR/USD 1,22 und 1,25 noch einige Zeit fortsetzen werde. Datenseitig stünden in den nächsten Tagen keine möglichen Wechselkurstreiber an. Erst mit dem US-Arbeitsmarktbericht am 2. März bzw. der EZB-Zinssitzung am 8. März seien möglicherweise neue Impulse zu erwarten. Überraschend unbeeindruckt habe der Euro auf die Nachricht reagiert, dass der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos am 1. Juni die Nachfolge von Vítor Constâncio als EZB-Vizepräsident antreten solle. Aufgrund der Proporzregeln in der EU erscheine es nun höchstwahrscheinlich, dass der Nachfolger von EZB-Präsident Mario Draghi, dessen Amtszeit am 31. Oktober 2019 ende, aus einem der "nördlichen" Euroländer kommen werde. Die Chancen von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann auf die Nachfolge von Mario Draghi stünden damit wohl so gut wie nie. Unter Weidmann könnte die EZB ihre ultra-expansive Geldpolitik etwas zügiger zurückfahren als unter einem Präsidenten Draghi. (Ausgabe 04/2018) (20.02.2018/ac/a/m)



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