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EUR/USD (Monatschart): 1,25/1,15 als große Stellschrauben - Chartanalyse


15.06.2018 - 10:30:00 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen halten wir grundsätzlich für eine sinnvolle Vorgehensweise, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Exemplarisch aufzeigen könne man die Systematik derzeit am Währungspaar EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275). Im Jahresausblick hätten sie die Bedeutung des Kumulationspunktes bei rund 1,25 USD betont. Auf diesem Niveau bilde der ehemalige Haussetrend seit 1985 im Zusammenspiel mit dem Abwärtstrend seit dem Allzeithoch von 2008, der 200-Monats-Linie sowie einem Fibonacci-Level ein überaus markantes Widerstandskreuz. Dieses habe die europäische Einheitswährung im Februar ausgebremst und eine scharfe Korrektur bis zur Marke von 1,15 USD nach sich gezogen. Damit sei es zuletzt zu einem lehrbuchmäßigen Pullback an die alten Ausbruchsmarken gekommen, deren Überwinden im Sommer 2017 eine tragfähige Bodenbildung abgeschlossen habe. Entsprechend groß wären die negativen Implikationen, wenn es zu einem Rebreak dieses Levels käme. Das Scheitern an dem entscheidenden Barrierenbündel bei rund 1,25 USD spiegele auch der Halbjahreschart des Währungspaars wider. Schließlich bilde die aktuelle 6-Monats-Kerze ein klassisches "reversal" mit markantem Docht. Ein Abgleiten unter die Signalmarke von 1,15 USD würde für ein zusätzliches Ausrufezeichen hinter diesem Umkehrmuster sorgen. (15.06.2018/ac/a/m)



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