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Immobilienmarkt: Ein Rückblick auf 2018


29.11.2018 - 14:00:00 Uhr
derivatecheck.de

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Befasst man sich mit den Preisen für deutsche Eigentumswohnungen, so wird man relativ schnell zu dem Ergebnis kommen, dass es nach oben wohl keine Grenzen gibt. Doch nicht in der gesamten Bundesrepublik sind extrem hohe Preise zu bezahlen: Blickt man auf die im Jahr 2018 stattgefundenen Entwicklungen des Immobilienmarkts, so wird man feststellen, dass die Stadt, die Lage und auch die Ausstattung der Immobilie preisbestimmende Faktoren sind. Während in München die Immobilien immer teurer werden, besteht im Osten die reale Gefahr eines demnächst eintretenden Wertverlusts.

Immobilienpreise klettern weiter nach oben


Der Preisanstieg für Immobilien hat sich auch im Jahr 2018 fortgesetzt. Blickt man etwa in die großen Metropolen, so gab es im Jahr 2018 sogar Preisanstiege im zweistelligen Prozentbereich - berücksichtigt man die bestehende Ausgangslage, so kann durchaus behauptet werden, nach oben gibt es wohl keine Grenzen. Schlussendlich sind die Preise in Berlin schon von 2016 bis Ende 2017 um rund 15,6 Prozent gestiegen - in Frankfurt gab es einen Preisanstieg von 12,5 Prozent. Auch in Hamburg schoss der Preis um 11,4 Prozent nach oben - in Stuttgart wurde ein Preisanstieg von 11,3 Prozent und in Köln von 10,8 Prozent verzeichnet. Durchschnittlich sind die Immobilienpreise, bezugnehmend auf die gesamte Bundesrepublik, zwischen 2016 und 2017 um 7 Prozent gestiegen.

Der Osten bleibt "günstig"


Der Boom am Immobilienmarkt, der seit Jahren beobachtet werden kann, sorgte in weiterer Folge auch dafür, dass sich das Verhältnis von Mieten und Kaufpreisen drastisch verschlechtert hat. "Vor Jahren hat man gesagt, eine Wohnung ist teuer, wenn sie für einen Betrag von mehr als 20 Jahresmieten, exklusive Betriebskosten, gekauft wurde. Heute kosten Wohnungen schon durchschnittlich das 30-Fache der Jahresmiete. Das ist aber nicht nur in München oder Berlin der Fall. Hohe Preise gibt es auch schon in den kleineren Städten wie Heidelberg oder Regensburg", so der "Finanztest", der sich schon öfters mit den immer höher werdenden Immobilienpreisen befasste.

Orte, an denen die Immobilien kaum oder mitunter gar nicht teurer wurden, gibt es kaum noch. Vorwiegend findet man derartige Immobilien im Osten des Landes. So kam es im Raum Görlitz zu einem Preisanstieg von 1,7 Prozent; im Kreis Vorpommern-Greifswald sind die Preise für Immobilien um rund 2,1 Prozent nach oben geklettert.

Werden die deutschen Immobilien unbezahlbar?


Auch der Internationale Währungsfonds (kurz: IWF) sprach bereits von der "Gefahr einer Immobilienblase". So war im IWF-Länderbericht etwa auch schon zu lesen, der "Preisanstieg in den dynamischsten Städten müsse ganz genau beobachtet" werden. Auch die Bundesbank sprach von Preisübertreibungen in den deutschen Städten. Auch wenn die Preise nicht mehr so schnell wie vor ein paar Jahren noch oben schießen, so heißt das aber noch lange nicht, dass sich der Markt beruhigt hat. Werden Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich verbucht, so kann durchaus gesagt werden, dass - bezugnehmend auf die aktuellen Preise - die Immobilien einen Preis erreichen könnten, der kaum noch bezahlt werden kann.

Preise werden bis 2030 steigen


Eine baldige Änderung ist ebenfalls nicht in Sicht: Folgt man den Prognosen der Postbank Wohnatlas, so wird der Trend bis zum Jahr 2030 anhalten. Das heißt, die Immobilien werden weiterhin an Wert gewinnen. Doch wie sollte man reagieren, wenn man ein Eigenheim erwerben will? Wird die Niedrigzinspolitik fortgeführt, so bleiben die Kredite mit ziemlicher Sicherheit günstig. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass die Zinsen für Sparprodukte ebenfalls niedrig bleiben, sodass es schwer wird, sich eine attraktive Eigenkapitalquote aufzubauen. Empfehlen Banken um die 20 Prozent, so wird schnell klar, dass man gut und gerne schon einmal 100.000 Euro braucht, wenn die Preise für Wohnungen wie Häuser schon längst die 500.000 Euro-Marke überschritten haben.

All jene, die Geld ansparen wollen, sollten sich unter https://www.tagesgeldzinsen.com/ einen Überblick verschaffen, wie hoch die aktuellen Guthabenzinsen tatsächlich sind.

München wird immer teurer


Bis zum Jahr 2023 wird der größte Preisanstieg in München erwartet - das ist, betrachtet man die Preisentwicklung des Jahres 2018, auch keine Überraschung: München wird immer teurer - ein Grund, warum immer mehr Münchner in die Vororte ziehen und die Stadt verlassen. Derzeit liegt der Quadratmeterpreis bei 6.800 Euro - das jährliche Plus soll bei 1,5 Prozent liegen. Hinter München befinden sich Düsseldorf (erwartete Preissteigerung von 1,02 Prozent/Jahr) und Hamburg (+ 0,69 Prozent/Jahr). In Berlin sollen die Preise hingegen nicht mehr so rasant steigen - bis zum Jahr 2030 um gerade einmal 0,53 Prozent/Jahr.

Interessant ist vor allem der Umstand, dass die Preise in Deutschland nicht überall steigen werden. So sind im Osten des Landes, so beispielsweise in Dresden wie auch Leipzig, sogar demnächst Wertverluste möglich. (29.11.2018/dc/a/g)
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