Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Analysen des Tages
vorheriger Monat November 2019 nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03
04 05 06 07 08 09 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30
             

 
 
 

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?



 
 

EUR/GBP: Sprungbrett genutzt


07.08.2019 - 10:04:55 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Das Unterschreiten der Haltezone aus den verschiedenen Tiefs zwischen 0,8687 GBP und 0,8618 GBP hatte beim Währungspaar EUR/GBP (ISIN EU0009653088/ WKN 965308) kein großes Abwärtsmomentum mehr ausgelöst, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Das beschriebene Verhaltensmuster habe Mitte Mai das Kernargument der Analysten für einen neuen EUR-Aufwärtsimpuls gebildet. Spurt über das Märzhoch bei 0,8722 GBP habe in der Folge eine untere Umkehr abgeschlossen, dessen kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 0,025 GBP mittlerweile ebenfalls abgearbeitet worden sei. Selbst die Hochs vom August 2018 bzw. Januar 2019 bei 0,9099/0,9109 GBP seien inzwischen passiert worden. Unter dem Strich notiere der Euro zur britischen Valuta auf dem höchsten Stand seit September 2017. Obwohl der RSI die Kursavancen der letzten Wochen inzwischen mit einem Vorstoß in seine obere Extremzone quittiere, würden sogar die Mehrjahreshochs von 2017 und 2016 bei 0,9306/0,9365 GBP wieder in Schlagdistanz rücken. Den Stopp für bestehende EUR-Longpositionen könnten Anleger auf das Niveau der oben genannten Hochpunkte bei 0,91 GBP nachziehen.

Die beschriebene Kursentwicklung besitze allerdings noch eine langfristige Dimension. Nachdem der Euro zum Britischen Pfund die 200-Wochen-Linie (akt. bei 0,8552 GBP) sowie den alten Basisaufwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends (akt. bei 0,8531 GBP) als Sprungbrett genutzt habe, lasse sich die gesamte Verschnaufpause seit Herbst 2016 als symmetrisches Dreieck interpretieren. Der Sprung über den Korrekturtrend der letzten knapp drei Jahre (obere Begrenzung akt. bei 0,9044 GBP) löse das beschriebene Konsolidierungsmuster nun nach oben auf und gebe technischmotivierten Anlegern die Gelegenheit, ein neues Kursziel auf der Oberseite zu bestimmen.

Vor diesem Hintergrund dürften die oben genannten Hochs bei rund 0,93 GBP nicht das Ende der Fahnenstange markieren, denn das rechnerische Anschlusspotenzial - abgeleitet aus der Höhe des Dreiecks - ermögliche perspektivisch sogar einen Anlauf auf das Rekordhoch von Ende Dezember 2008 bei 0,9803 GBP. Rückenwind komme dabei vonseiten des neuen MACD-Kaufsignals sowie des RSI. Schließlich liege im Verlauf des Oszillators eine abgeschlossene Flagge vor, welche die Auflösung des Konsolidierungsmusters im eigentlichen Chartverlauf bestätige. (07.08.2019/ac/a/m)



Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Derivate-Infos
Weitere Analysen & News mehr
21.11.2019, BNP Paribas
Brent-Ölpreis: Fehlausbruch auf der Oberseite - Chartanalyse
21.11.2019, BNP Paribas
Gold fällt zurück - Chartanalyse
21.11.2019, HSBC Trinkaus & Burkhardt
DAX: Abwärtsgap mit Signalfunktion
21.11.2019, BNP Paribas
DAX: Kanalausreizung bei 13.300 Punkten dämmt Bullen ein - Chartanalyse
21.11.2019, BNP Paribas
Bayer: Chance für Bullen - Chartanalyse
 

Copyright 1998 - 2019 derivatecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG