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EUR/USD: Lage langfristig aufgehellt


24.07.2020 - 10:12:00 Uhr
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) kennt aktuell nur eine Richtung: nach oben, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Kein Wunder, die letzten zwei Jahre sei es fast ohne Unterbrechung gen Süden gegangen. In den Monaten Februar bis Mai 2020 sei dem Währungspaar aber die Ausbildung eines soliden Bodens bei USD 1.072 gelungen. Dieser Boden habe als Sprungbrett für den endgültigen Ausbruch der Bullen aus dem langen Abwärtstrend genutzt werden können. In zwei Angriffen seien Fakten geschaffen worden. Einmal mit dem Durchbruch über den 50er-EMA, der in der Folge auch direkt habe verteidigt werden können. Und dann mit dem Durchbruch über den EMA200, der den Start eines langfristigen Trendwechsel markiert habe. Aktuell kratze EUR/USD bereits an der Marke von USD 1.160.

Das Währungspaar EUR/USD dürfte vor einem langfristigen Kursanstieg stehen. Korrekturen dürften bereits am alten Widerstand von USD 1.142 auslaufen, der nun zur Unterstützung geworden sei.

Die Long-Szenarien: EUR/USD behalte die aktuelle schnelle Steiggeschwindigkeit bei und könne auch über USD 1.160 klettern. Das nächste Kursziel würde sich dann bei der Marke von USD 1.170 befinden. Könnten die Bullen auch hier nach oben durchbrechen, dürfte langfristig das Verlaufshoch aus dem Jahr 2017 bei USD 1.209 angelaufen werden.

Die Short-Szenarien: Nach dem Ausbruch aus dem Dreieck habe EUR/USD bereits einen kräftigen Anstieg hingelegt. Die Bullen würden keinen direkten Anstieg mehr über die Marke von USD 1.160 schaffen. EUR/USD sacke wieder nach unten ab und und peile die Unterstützung bei USD 1.140 an. Gehe es tiefer, dürften die Bären Kurs auf den 50er-EMA nehmen, aktuell bei USD 1.125. Solange EUR/USD aber über dem 200er-EMA bleibe, sei langfristig mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Erst unter dem 200er-EMA wäre die Bullen-Party vorbei und EUR/USD würde in die Seitwärtsbewegung der Monate März bis Mai zurückfallen. Aktuell sei dieses Szenario aber eher unwahrscheinlich. (24.07.2020/ac/a/m)



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