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DAX (Jahreschart): Längste Erfolgsserie der Historie gerissen! Chartanalyse


02.01.2019 - 09:50:00 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Während es sich hierzulande bei 13 eher um eine Unglückszahl handelt, gibt es andere Kulturen, in denen das Gegenteil der Fall ist, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Welches der beiden Extrema gelte für das Jahr 2019? Oder sollten sich Anleger dem neuen Aktienjahrgang sogar mit einer besonderen Furcht vor der Zahl 13 (Triskaidekaphobie) nähern? Auch wenn bei der Beantwortung dieser Frage ausdrücklich ein wenig "Kaffeesatz" gelesen werden solle, das Rückgrat des Jahresausblicks für die wichtigsten Assetklassen würden anerkannte Verfahren der Technischen Analyse bilden. Da die Zahl "13" nicht zuletzt für Wandel und Umbruch stehe, passe die Ordnungsziffer hervorragend zu den in den vergangenen zwölf Monaten gesehenen großen Trendbrüchen. Die Vorzeichen würden ein abwechslungsreiches, spannendes und herausforderndes Aktienjahr 2019 erwarten lassen.

Oftmals würden die langfristigen Charts auf Monats-, Quartals- oder gar Jahresbasis den Blick auf die ganz großen Trends freimachen. Die Analyse des DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900)-Jahrescharts bringe uns nochmals zur Einleitung zurück. Bei der Ordnungsziffer "13" handele es sich um die sechste Primzahl. Vielleicht handele es sich um eine Scheinkorrelation, aber 2018 sei eine Folge von sechs weißen Jahreskerzen in Serie zu Ende gegangen. Eine längere Erfolgsserie habe es in der Rückrechnung der deutschen "blue chips" zurück bis in das Jahr 1959 nicht gegeben. Aus technischer Sicht möchten die Analysten zwei weitere Aspekte in den Vordergrund rücken: Zum einen hätten die Jahreshochs von 2017 und 2018 auf fast identischen Niveaus (13.526 bzw. 13.597 Punkte) gelegen, so dass ein sog. "tweezer top" entstehe. Zum anderen drohe das Aktienbarometer nahezu auf Jahrestief aus dem Handel zu gehen. Beide Verhaltensmuster würden zur Vorsicht mahnen und einen Belastungsfaktor für das Jahr 2019 darstellen. (02.01.2019/ac/a/m)



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