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S&P 500 (Jahreschart): Höhere Volatilität - auch 2019! Chartanalyse


02.01.2019 - 10:05:00 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Im Jahreschart des S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) steht eine rote Kerze für das abgelaufene Jahr zu Buche, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Dabei habe es jenseits des Atlantiks lange Zeit sogar noch am Besten ausgesehen. Doch am Ende stehe für die US-Standardwerte ein "reversal"-Muster in Form eines sog. "shooting stars" zu Buche. D. h. das zwischenzeitlich erreichte Allzeithoch von 2.941 Punkten habe nicht über die Ziellinie gerettet werden können. Das Ausradieren der im Jahresverlauf zwischenzeitlich aufgelaufenen Kursgewinne bzw. ein Jahresschlusskurs - vermutlich nahezu auf Jahrestief (2.533 Punkte) - hinterlasse auch für die US-Märkte einen faden Beigeschmack. Der intensivere Blick auf den Chartverlauf, in dessen Verlauf die Analysten in den letzten Jahren regelmäßig die "Mutter aller (Aufwärts-)Trendkanäle" erkannt hätten, offenbare allerdings noch einen weiteren Risikofaktor. So trete das beschriebene Candlestickumkehrmuster in Schlagdistanz zur Parallelen des 1932 etablierten Haussetrends (akt. bei 3.012 Punkten) auf. Nach der Rally der letzten zehn Jahre sei diese Trendkanalbegrenzung prädestiniert, um eine Korrektur einzuleiten. Deshalb müsse die Beschreibung "Mutter aller Aufwärtstrendkanäle" 2019 eher als Warnung verstanden werden.

Dieser erhobene Zeigefinger führe uns unmittelbar zu einem Kernthema des letzten Jahres. Nachdem das Jahr 2017 extrem ruhig und gleichmäßig verlaufen sei, seien die Analysten im letzten Jahresausblick von einem deutlichen Anstieg der Volatilität ausgegangen. Mit dieser - zugegebenermaßen wenig gewagten These - hätten sie ins Schwarze getroffen. Sie würden aber davon ausgehen, dass dieser Trend keinesfalls zu Ende sei. Man solle sich den Markt als Pendel vorstellen, das zu weit in die eine Richtung ausgeschlagen sei. 2018 habe nach Erachten der Analysten der Trendwechsel stattgefunden und das Pendel schlage zurück. Wie wahrscheinlich sei es, dass das Pendel dabei im Lot zum Stehen komme? Physikalisch sehr unrealistisch. Vielmehr schlage das Pendel in der Folge häufig zu weit in die entgegengesetzte Richtung aus. Als Beleg für diese Behauptung würden die Analyseten nochmals die Anzahl der Handelstage beim S&P 500 mit mehr als 1% Abweichung nach oben oder unten vom Schlusskurs des Vortages aufgreifen. Zur Erinnerung: 2017 hätten lediglich acht Handelstage eine betragsmäßige Veränderung von mehr als 1% gebracht. Bis Mitte Dezember 2018 sei diese Anzahl auf 58 mehr als versiebenfacht worden. Im abgelaufenen Jahr habe es auch deutlich mehr Handelstage mit mittlerer Schwankungsbreite gegeben. (02.01.2019/ac/a/m)



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