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Dow Jones: Das Ende einer Hausse - Chartanalyse


03.01.2019 - 10:15:00 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Aufgrund des mahnenden Zeigefingers in Form der Dow-Theorie möchten wir auch noch den Dow Jones Industrial Average (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) explizit beleuchten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die drohende Toppformation zeichne sich hier noch klarer ab, denn durch die technische Brille betrachte, bilde das USAktienbarometer ein (nahezu) idealtypisches Doppeltopp. Interessant sei dabei, dass sich die beiden Kursspitzen exakt im Dunstkreis der 261,8%-Fibonacci-Projektion des Abwärtsimpulses von Oktober 2007 bis März 2009 (26.702 Punkte) ausgeprägt hätten. In diesem Umfeld würde ein Abgleiten unter das 2018er-Jahrestief (23.344 Punkte) die diskutierte obere Umkehr vervollständigen. Die negativen Divergenzen im Verlauf des RSI sowie das negative Schnittmuster beim MACD würden im neuen Jahr eine Trendwende wahrscheinlich machen. Übergeordnet sorge eine solche Weichenstellung auch für ein dickes Fragezeichen hinter der gesamten Hausse der letzten zehn Jahre. Rein rechnerisch ergebe sich aus einem abgeschlossenen Doppeltopp ein Abschlagspotenzial von rund 3.600 Punkten, was im Umkehrschluss zu einem Kursziel knapp unterhalb der 20.000 Punkte-Marke führe.

Als zusätzliche Orientierungshilfe würden die Analysten im Jahresausblick regelmäßig auch saisonale Kursverläufe bzw. zyklische Faktoren heranziehen. Insbesondere der Dekaden- und der US-Präsidentschaftszyklus als die wichtigsten beiden Zyklen überhaupt würden dabei analysiert. Solche saisonalen Verlaufsvergleiche würden oftmals Hinweise auf mögliche Wendepunkte geben. Aber schon das Herausarbeiten von Phasen, in denen Anleger mit saisonalem Rückenwind rechnen könnten bzw. mit Gegenwind konfrontiert würden, stelle einen echten Mehrwert dar. Dabei sollten die folgenden Charts niemals 1:1 auf das Jahr 2019 übertragen, sondern stets mit der konkreten charttechnischen Situation abgeglichen werden. Der durchschnittliche Verlauf des "9er-Jahres" - also 1899, 1909, 1919, … 2009 - lege für den DJIA ein konstruktives Gesamtjahr nahe. Allerdings signalisiere der Dekadenzyklus einen holprigen Jahresauftakt im Januar und Februar, ehe von März bis Anfang September die saisonal beste Periode des Jahres warte. Anschließend dürften auch 2019 die Hoffnungen auf eine klassische Jahresendrally enttäuscht werden, denn entgegen dem typischen Saisonmuster sei zum Ende der Dekade eher mit Sand im Getriebe zu rechnen.

Als zweites würden die Analysten den US-Präsidentschaftszyklus analysieren. 2019 sei ein sog. Vorwahljahr, das sich innerhalb des 4-jährigen Wahlzyklus durch einen dynamischen Start ins Jahr auszeichne. Dafür bringe die 2. Jahreshälfte keine weiteren Kursavancen mit sich. So werde das Jahreshoch - gemessen am typischen Verlauf des Vorwahljahres - beim Dow Jones bereits Anfang September erreicht. In der Folge gelte ebenfalls: Jahresendrally = Fehlanzeige. Das sei gleichzeitig die Schnittmenge aus beiden Zyklen. Zum Abschluss der Dekade müssten Investoren deshalb eher mit saisonalem Gegenwind rechnen. Vor dem Hintergrund der angeschlagenen Chartbilder bzw. einer drohenden Baisse in den USA dränge sich ohnehin die Frage auf, ob der Faktor "Saisonalität" 2019 gemäß dem durchschnittlichen Verlauf der letzten 120 Jahre zum Tragen kommen werde. Möglicherweise zeichne die Zyklik ein zu optimistisches Bild. Als Warnung würden die Analysten dabei die schwache Wertentwicklung im 4. Quartal 2018 verstehen, denn der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) seit 1960 nach einem schwachen Schlussquartal mit einer Wahrscheinlichkeit von 67% im 1. Quartal des Folgejahres weitere Kursverluste hinnehmen müssen. Diese Zahl sei umso bemerkenswerter, wenn man bedenke, dass das 1. Quartal seit 1960 in 61% aller Fälle positiv ausgefallen sei. (03.01.2019/ac/a/m)



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