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DAX: Trendbruch und Toppbildung - Chartanalyse


03.01.2019 - 10:35:42 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Prägnanter und pointierter als mit dieser Überschrift lässt sich die charttechnische Ausgangslage des DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) nicht beschreiben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die wesentlichen Voraussetzungen für eine Trendwende nach unten seien erfüllt, und dürften heimische Anleger auch im neuen Jahr beschäftigen. Mit dem Bruch des Aufwärtstrends seit März 2009 (akt. bei 12.734 Punkten) und einer lehrbuchhaften S-K-S-Formation seien für deutsche Investoren Anfang Oktober 2018 sogar beide negativen Weichenstellungen zusammengekommen. Damit habe im vergangenen Jahr ein Regimewechsel stattgefunden: Während in den letzten Jahren Rückschläge gute Kaufgelegenheiten dargestellt hätten, laute das Motto neuerdings: "sell the rallies". Diese Einschätzung würden die Analysten nur revidieren, wenn dem DAX ein Spurt über die Nackenlinie der oberen Umkehr bei 11.800 Punkten gelinge. Ohne diesen Befreiungsschlag gelte unverändert das im letzten Jahr immer wieder angeführte Kursziel von rund 10.000 Punkten - abgeleitet aus der Höhe der o. g. Toppbildung. Dabei handele es sich um ein (Mindest-)Anlaufziel, welches zudem sehr gut mit den Hochs vom Sommer 2014 harmoniere. Per Saldo dürften die negativen Divergenzen im Verlauf des RSI und des MACD sowie vor allem die angeführte SKS-Formation den DAX auch 2019 belasten.

Komme ein Markt ins Rutschen, dann würden Investoren häufig auf die Technische Analyse zurückgreifen, um die nächsten Unterstützungszonen - oder im Fall einer ausgeprägten Baissebewegung sogar die ultimativen Rückzugsbereiche - zu identifizieren. Es zähle zu den Stärken der Analysemethode von HSBC Trinkaus & Burkhardt, dass sich Anleger damit auf ein "worst case"Szenario vorbereiten könnten. Wie tief könne der DAX nun im Jahr 2019 fallen? Nach dem ausführlich erläuterten Kursziel von 10.000 Punkten würden die Tiefs von 2015 bzw. 2016 bei rund 9.300 Punkten ins Auge fallen. Noch spannender würden die Analysten allerdings das Jahrestief 2016 (8.699 Punkte) finden. Im Zusammenspiel mit dem 50%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit 2009 (8.593 Punkte) sowie einer aus dem Jahres-Pivot Punkt (11.608 Punkte) abgeleiteten Unterstützung bei 8.574 Punkten ergebe sich auf diesem Niveau eine massive Kumulationsunterstützung. Danach würden sogar wieder die alten Ausbruchsmarken in Form der Hochs der Jahre 2007 und 2000 bei 8.152/8.136 Punkten in den Fokus rücken. Das Wissen um solche ultimativen Rückzugslinien sei deshalb hilfreich, weil Trendwendemuster im Bereich der angeführten Unterstützungen besondere Erfolgsaussichten besitzen würden. (03.01.2019/ac/a/m)



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