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USD/CAD, Andauernde Schwäche


24.07.2009 - 20:43:01 Uhr
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der US-Dollar fällt derzeit gegenüber dem Kanadischen Dollar (USD/CAD) durch seine schwache Performance auf.

Das Währungspaar notiert aktuell bei 1,0840 und damit 0,51 % schwächer als noch am letzten Handelstag.
Das Tief des USD/CAD lag heute sogar bei 1,0793 und damit auf einem neuen Mehrwochentief.

Aus Indikatorensicht befindet sich das Währungspaar derzeit mit einem RSI von 25 knapp innerhalb der Überverkauftzone. Ebenso war der letzte Kurs in der unteren Hälfte der Bollingerbänder, genauer gesagt knapp oberhalb des unteren Bandes, dessen Begrenzung derzeit bei 1,0775 verläuft.
Der RSL-Indikator liegt aktuell bei 0,9512, was derzeit einer der schwächsten Werte bei den internationalen Devisenpaaren ist.

Fazit: Aktuell haben es die Bullen beim USD/CAD schwer. Die Indikatoren deuten ebenfalls auf ein Übergewicht der Bären hin. Erst über dem Widerstand von 1,1250 auf Schlusskursbasis bekommen die Bullen wieder neue Kraft.

An Wirtschaftsmeldungen kam heute einiges, was die Forexkurse hätte durcheinanderwirbeln können:

Heute Morgen wurden um 8:00 Uhr Zahlen zum deutschen Bauhauptgewerbe für Mai 2009 sowie Zahlen der Association des Constructeurs Européens d´Automobiles (ACEA) zu den Nutzfahrzeug-Neuzulassungen in West-Europa (EU + EFTA) für Juni 2009 veröffentlicht.

Im Monats-Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Deutschland im Mai zum Vorjahr um 2,6 % auf 690.000 gefallen, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ist gleichzeitig um 5,1 % auf 69,0 Mio. Stunden zurückgegangen. Der Gesamtumsatz ist in gleicher Zeit um 4,0 % gesunken und betrug im Berichtsmonat 6,741 Mrd. Euro, während der Index des Auftragseingangs um 4,6 % auf 101,7 gefallen ist (2005 = 100).

Im Jahr 2009 insgesamt ist die Beschäftigtenzahl um 2,3 % auf durchschnittlich 678.000 gesunken, während die geleisteten Arbeitsstunden um 11,7 % auf 284,2 Mio. gefallen waren. Der Gesamtumsatz ging bis dahin um 9,3 % auf 26,563 Mrd. Euro zurück, der Index des Auftragseingangs fiel um 12,9 % auf im Durchschnitt 87,8.

Die Zahl der Neuzulassungen bei den leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 t ist im Juni verglichen mit dem Vorjahr um 34,8 % gesunken. Gleichzeitig fielen die Neuzulassungen bei den Nutzfahrzeugen über 3,5 t um 48,3 %. Bei den Lastkraftwagen über 16 t wurde ein Rückgang der Zulassungen um 52,4 % registriert, während bei Bussen über 3,5 t auf das Jahr gesehen 4,8 % weniger Zulassungen zu verzeichnen waren.
Ebenfalls am Vormittag kam die erste Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für Juli 2009 ebenso wie die erste Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Dienstleistungsindex für Juli 2009.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex notiert in der ersten Veröffentlichung für Juli im verarbeitenden Gewerbe bei 45,2. Im Vormonat hatte der Index bei 40,9 gelegen.
Der deutsche Dienstleistungsindex für Juli notiert in der ersten Veröffentlichung bei 48,4. Erwartet wurde der Index bei 46,0. Im Vormonat hatte er noch bei 45,2 gestanden.
Richtungsweisend war heute um 10:00 Uhr die Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen ifo Geschäftsklimaindex für Juli 2009 sowie die Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Eurozone für Juli 2009.

Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland notiert für Juli bei 87,3. Im Vormonat hatte er noch bei 85,9 gestanden. Erwartet wurde er hingegen im Bereich 86,5.

Der Index für die Geschäftslage notiert bei 84,3 nach zuvor 82,4.

Der Index zur Geschäftserwartung liegt nun bei 90,4 nach 89,5 im letzten Monat.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der ersten Veröffentlichung für Juli im verarbeitenden Gewerbe bei 46,0. Im Vorfeld war mit einem Stand von 43,5 gerechnet worden. Im Juni hatte der Index bei 42,6 gelegen.
Am späteren Nachmittag wurden noch die endgültigen Zahlen zum Index der Verbraucherstimmung der Universtät Michigan ("Michigan University Consumer Sentiment") für Juli 2009 bekannt gegeben.

Der endgültige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan notiert im Juli bei 66,0 nach 64,6 in der vorläufigen Fassung. Im Monat zuvor hatte der Index bei 64,6 notiert.
Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht die heutige Referenzkursfeststellung.

Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8670 (0,8617) Britische Pfund (EUR/GBP), 134,92 (134,23) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,5217 (1,5203) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest.

Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,4227 (1,4229).

Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic.

(24.07.2009/fx/a/t)



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