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Kein Ende der Niedriginflationsphase?


27.11.2015 - 08:31:31 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf die Notenbanken:

Die jüngsten Datenveröffentlichungen innerhalb der Eurozone weisen unseres Erachtens auf anhaltendes Wachstum hin und zudem scheint die Chance auf eine erhöhte konjunkturelle Dynamik zu bestehen.

So konnten Stimmungsindikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes und die Geschäftsklimaumfragen (ifo und INSEE) per saldo überzeugen, teilweise sogar unerwartet deutlich zulegen. Auch die monetären Entwicklungen unterstützen das Erholungsszenario. Insofern stellen die Daten tendenziell die Notenwendigkeit zusätzlicher EZB-Stimuli in Frage. Dennoch besteht wohl kaum Zweifel, dass die Notenbanker die selbst geschürten Erwartungen einer Einlagenzinssenkung und/oder einer Ausweitung der QE-Aktivitäten (Volumen, Dauer, Spektrum) enttäuschen wollen. Letztlich konnten sich die vielen EZB-Vertreter in ihren "dovishen" Äußerungen dabei auf die niedrigen Teuerungsraten beziehen und zudem die moderaten Inflationserwartungen hervorheben.

Ein unmittelbares Ende der Niedriginflationsphase steht auch im November nicht auf dem Programm. Darauf verweisen heute die vorläufigen spanischen Werte, wenngleich der Basiseffekt für einen Anstieg der Jahresveränderungsrate des Verbraucherpreisindexes sorgen sollte. Aus dem negativen Terrain wird er sich jedoch nicht befreien können.

Es gilt zu beachten, dass die monatliche Veränderungsrate als nicht-saisonbereinigte Zahl veröffentlicht wird. Eine Stagnation des Preisniveaus ist hierbei schon als Erfolg zu werten, denn in den letzten Jahren waren die Veränderungen im November eher negativ. Mit Interesse werden die Marktteilnehmer auch das ISTAT-Geschäftsklima in Italien verfolgen, wenngleich die EZB-Erwartungen (wie oben dargelegt) davon kaum beeinflusst werden dürften. Ähnliches gilt für das Economic Sentiment der Eurozone, das robust zu erwarten ist und die Konsensschätzung sogar übertreffen könnte.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, Bewegungshoch bestätigt Aufwärtstrend".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, US-Leitzinswende im Dezember?" sowie den Artikel "Euro erhält weiteren Belastungsfaktor" und "Bund-Future, die Technik im Blick".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, doppelter U-Turn?" und "Öl, der nächste Stabilisierungsversuch" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (27.11.2015/dc/a/m)



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