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Konjunkturdaten im Blickpunkt


30.11.2015 - 08:18:52 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten der Hessischen Landesbank Helaba berichten von den jüngsten Blick auf den Datenkranz anstehender Konjunkturveröffentlichungen:

Inflation ist zu Beginn der neuen Woche das Thema, wobei keine übergeordneten Inflationsängste gemeint sind, sondern die Frage, ob sich die Teuerungsrate von der Null entfernen kann. In der letzten Woche hatten in Spanien und Belgien die vorläufigen Preiszahlen auf der Oberseite überrascht. Die Vorgaben für die heutigen Veröffentlichungen in Italien und Deutschland sind also nach oben gerichtet und auch die jüngsten Anstiege bei den Benzinpreisen sprechen gegen eine negative Überraschung. Zudem sind die Basiseffekte zu beachten. Diese wirken steigernd auf die Jahresrate des Verbraucherpreisindexes, denn die ölpreisbedingt geringen Veränderungsraten vor allem im Dezember und Januar fallen in den kommenden Monaten aus dem Vorjahresvergleich heraus.

Im Vorfeld der EZB-Ratssitzung am Donnerstag in dieser Woche werden alle eingehenden Daten daraufhin überprüft, ob sich die Wahrscheinlichkeit einer nochmaligen Lockerung der Geldpolitik verändert. Wir hatten zuletzt darauf verwiesen, dass die jüngsten Stimmungswerte und auch die monetären Entwicklungen eher keinen Handlungsbedarf nahelegen, gleichzeitig aber muss zur Kenntnis genommen werden, dass die EZB-Vertreter die Lockerungsabsichten bereits sehr klar kommuniziert haben. Per saldo rechnen wir damit, dass es zu einer Senkung des Einlagenzinses um mindestens 10 Basispunkte kommt. Auch ist nicht auszuschließen, dass das QE-Programm ausgeweitet wird. Verschiedene Optionen bezüglich Volumen, Dauer und Spektrum der zu kaufenden Vermögensbestände stehen dabei zur Verfügung.

Im Lichte der neuen Zahlen wäre eine unbestimmte zeitliche Streckung des Programms wohl kompromissfähig, um die Skeptiker wie Bundesbankpräsident Weidmann, den estnischen Notenbankchef Hansson oder Direktoriumsmitglied Lautenschläger mit ins Boot zu holen. Allerdings könnten solche Beschlüsse marktseitig als Enttäuschung aufgenommen werden, denn die Erwartungen an die EZB-Entscheidung sind sehr hoch. Im weiteren Wochenverlauf richtet sich das Augenmerk in den USA auf die ISM-Indizes und den Arbeitsmarktbericht. Zweifel an einer Zinserhöhung seitens der Fed sollte es unseres Erachtens nicht geben. In der Eurozone runden die Einkaufsmanagerindizes das Bild ab.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, Anschlusspotenzial ausgereizt".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, Trendwende vollzogen?" sowie den Artikel "Euro im schwierigen Fahrwasser" und "Bund-Future, die Technik im Blick".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, Nachhaltiger Ausbruch!?!" und "Euro, Krone zeigt die kalte Schulter" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (30.11.2015/dc/a/m)



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