Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Analysen des Tages
vorheriger Monat August 2018 nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31
             

 
 
 

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?



 
 

Zentralbanken, akuter Handlungsdruck


10.12.2015 - 08:14:35 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Beobachtungen bei den Konjunkturdaten:

Unter den EWU-Datenveröffentlichungen sind lediglich die französischen Produktionswerte erwähnenswert, allerdings werden auch diese nicht für größere Marktbewegungen sorgen, zumal sich die schwache Entwicklung fortsetzt, was im Einklang mit den enttäuschenden Stimmungsindikatoren steht. In den USA sind die Importpreise des abgelaufenen Monats zu beachten, denn dies sind die ersten Inflationszahlen und somit ein Hinweisgeber auf die morgen anstehenden Erzeugerpreise. Zwar fangen die Basiseffekte an, auf die Jahresinflationsrate erhöhend zu wirken, die neuerlichen Rückgänge der Ölpreise aber werden dafür sorgen, dass die Teuerungsrate in der Nähe von -10 % gg. VJ liegen wird. Auch in den nächsten Monaten kommt es zu Basiseffekten, allerdings werden diese ihre Wirkung erst dann voll entfalten können, wenn sich die Ölnotierungen stabilisieren. Per saldo werden Zinserwartungen in den USA wohl nicht forciert, im besten Fall aber auch nicht gedämpft.

Angesichts der mittelfristig ultra-lockeren Geldpolitik der EZB besteht latent Druck auf andere europäische Zentralbanken, mit weiteren Maßnahmen Schritt zu halten. Da die EZB-Aktivitäten zunächst enttäuscht haben, der Euro in der Folge relative Stärke beweist, ist akuter Handlungsdruck auf die Schweizerische Nationalbank aber nicht gegeben. Insofern scheint die Konsenserwartung gerechtfertigt, wonach sowohl das 3M-Libor-Zielband von -1,25 % bis -0,25 % als auch der Einlagenzins bei -0,75 % unverändert bleiben. Erst eine massive Aufwertung des Schweizer Frankens dürfte wohl Zinssenkungserwartungen zur Folge haben. Auch in Großbritannien steht die Zinsentscheidung an. Wie die US-Notenbank steht die Bank von England aber anders als andere europäische Zentralbanken vor einer Zinserhöhung. Heute rechnen wir noch nicht damit, im Verlauf des ersten Halbjahres 2016 ist dies aber zu erwarten. Vor allem der bei rund 3 % gg. VJ verfestigte Lohnanstieg bei robuster Konjunktur- und Arbeitsmarktlage bildet hierfür die Basis.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, Unterstützung auf dem Prüfstand ".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, der Blick aufs Jahresende" sowie den Artikel "DAX auf fragilem Unterbau" und "Bund-Future, Stabilisierungsansätze sind zwar da, aber ...".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, Unterstützungen wackeln" und "Euro, kein Gegenwind erwartet" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (10.12.2015/dc/a/m)



Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden Derivate-Infos
Weitere Analysen & News mehr
20.08.2018, BNP Paribas
Brent-Ölpreis: Abwärtsbewegung intakt
20.08.2018, Helaba
Bund-Future konnte Gewinne nicht verteidigen
20.08.2018, BNP Paribas
Edelmetalle: Kaufsignal bei Silber
20.08.2018, BNP Paribas
DAX: In einer bärischen Flagge
20.08.2018, BNP Paribas
American Express: Gelingt ein Ausbruch? Chartanalyse
 

Copyright 1998 - 2018 derivatecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG