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Datenveröffentlichungen aus den US


11.12.2015 - 08:37:49 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Erwartungen an die anstehenden Konjunkturdaten:

In den USA stehen heute interessante Datenveröffentlichungen an. Die Erzeugerpreise werden einen ölpreisbedingten Vormonatsrückgang aufweisen – wie schon die Importpreise gezeigt haben, die um 0,4 % gg. VM gesunken sind. Damit bleibt der Preisdruck auch im November gedämpft. Basiseffekte, die einen Anstieg in der Jahresrate vermuten lassen, werden zu einem großen Teil aufgezehrt. Niedrige Energiepreise schlagen sich nicht nur in den Import- und Erzeugerpreisen nieder, sondern auch in den Einzelhandelsumsätzen, denn der Tankstellenumsatz dürfte nominal gesunken sein. Da auch die Pkw-Verkäufe wenig überzeugen konnten, rechnen wir mit einem nur kleinen Plus der Gesamtumsätze. Die Konsensschätzung von +0,3 % könnte enttäuscht werden.

Die Vorgaben für das vorläufige Michigan Sentiment, die wohl wichtigste Verbraucherumfrage in den USA, sind gemischt. Zwar konnte der TIPP-Index zuletzt leicht zulegen, er lässt dennoch auf eine eher schwache Entwicklung des Michigan Sentiments schließen (Grafik). Insgesamt fallen die US-Daten zum Ende der Woche gemischt bis leicht schwächer aus, Zinserwartungen werden sich davon aber kaum noch beeinflussen lassen. Eine Erhöhung des Zielbandes in der nächsten Woche um 25 Bp. auf 0,25 – 0,50 % gilt als sicher und am moderat erwarteten Zinserhöhungspfad wird sich kurzfristig ebenfalls nichts ändern.

Die deutschen Verbraucherpreise sollten an den Finanzmärkten keine tiefen Spuren hinterlassen, denn mit einer Revision der vorab gemeldeten Jahresrate von +0,3 % (EU-harm.) rechnen wir nicht. Auch die italienische Industrieproduktion hat wenig Einfluss. Bisher gemeldete nationale Ergebnisse fielen gemischt aus und lassen auf ein kleines Plus auf EWU-Ebene schließen.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, Bullen kämpfen weiter".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Euro (EUR/USD), Indikatoren auf Kauf" sowie den Artikel "DAX steigt mittlerweile seit sieben Jahren" und "Bund-Future mitten im Aufwärtstrend".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, 10.500er Unterstützung im Feuer" und "Euro, kein Gegenwind erwartet" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (11.12.2015/dc/a/m)



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