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Blick auf den Konjunkturkalender


14.12.2015 - 08:41:53 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Blick auf den Konjunkturkalender:

Zum Beginn der neuen Woche steht die Industrieproduktion der Eurozone im Kalender. Die bisherigen nationalen Datenveröffentlichungen weisen ein Plus im Vormonatsvergleich auf und so ist die Erwartung eines Zuwachses auch auf europäischer Ebene realistisch. Da die Datenveröffentlichungen in Frankreich und Italien sogar oberhalb der Erwartungen gelegen haben, sollte eine positive Überraschung bei der EWU-Industrieproduktion nicht ausgeschlossen werden. Insgesamt scheint sich die konjunkturelle Erholung in der Eurozone zu verbreitern, unterstützt durch niedrige Zinsen und niedrige Energiepreise.

Mit Aufmerksamkeit werden die Marktteilnehmer im weiteren Wochenverlauf daher die Stimmungsindikatoren (ZEW, ifo-Index, Einkaufsmanagerindizes) des laufenden Monats verfolgen. Den Auftakt in Deutschland gibt die ZEW-Umfrage, wobei vor allem der Saldo der Konjunkturerwartungen steigen dürfte. Die sentix-Befragung zum Investorenvertrauen signalisiert dies. Damit ergäbe sich auch eine positive Indikation für den ifo-Geschäftsklimaindex. Ein sinkender Einkaufsmanagerindex würde hier nicht ins Bild passen. Per saldo halten wir die Konsensschätzung leicht sinkender deutscher Werte für zu pessimistisch. Eine nachhaltige Veränderung des moderat freundlichen Wachstumsszenarios in der Eurozone erwarten wir aber nicht. Das Highlight der Woche wird ohnehin die Zinsentscheidung der US-Notenbank sein. Seit Wochen und Monaten wird darüber spekuliert ob, wann und wie die Zinsen erhöht werden.

Trotz des enttäuschend schwachen ISM-Indexes des Verarbeitenden Gewerbes hatten Fed-Vertreter jedoch keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass der Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung gekommen ist. Angesichts der ambivalenten Datenlage wird die Fed-Chefin darum bemüht sein, die Erwartungen eines nur moderaten Zinserhöhungspfades zu untermauern. Aufgrund der Datenabhängigkeit der zukünftigen Entscheidungen kommt den eingehenden Konjunkturdaten der nächsten Monate im Hinblick auf die Finanzmarkteinschätzungen damit umso mehr Bedeutung zu. Wie an dieser Stelle bereits dargelegt (siehe "FX Daily" vom 9. Dezember 2015) besteht vor dem Hintergrund der äußerst schwach ausgeprägten Zinserwartungen Überraschungspotenzial. Während die Inflationsrate in der Berichtswoche keinen Anlass für forcierte Zinsspekulationen geben wird, werden wohl vor allem die regionalen Industriebefragungen auf Hinweise für eine wieder erhöhte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe untersucht werden. Baudaten und die Industrieproduktion im November runden das Bild ab.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, wann ist Konsolidierungsphase beendet?".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Euro mit intakten Kaufsignalen" sowie den Artikel "Bund-Future vor weiteren Kursgewinnen?" und "DAX, "Newtons Gesetz der Bewegung"".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, Gap geschlossen" und "S&P500, das eingetrübte Bild" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (14.12.2015/dc/a/m)



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