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Fed-Entscheidung wirft Schatten voraus


15.12.2015 - 08:36:50 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Blick auf den Konjunkturkalender:

Zunächst richtet sich das Augenmerk auf die deutsche ZEW-Umfrage. Die Vorgaben für den laufenden Monat sind per saldo gut. Zwar haben sich die Aktienkurse spätestens seit der EZB-Sitzung schwächer präsentiert, was die Stimmung der Finanzmarktteilnehmer belasten könnte, die geringeren Rohstoffpreise sollten aber die Erwartungen bezüglich der Nachfrageentwicklung stützen (Stichwort: Realeinkommenszuwächse). Des Weiteren fielen die konjunkturellen Daten im europäischen Umfeld überwiegend freundlich aus und auch die vergleichbare sentix-Umfrage zeigte einen verbesserten Saldo der Konjunkturerwartungen. Insofern scheint die Konsensschätzung gerechtfertigt, dass der ZEW-Erwartungsindex zulegt, während sich der Lageindex auf hohem Niveau halten sollte.

Im Hinblick auf die morgen anstehende Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der US-Notenbank sind die heutigen Daten interessant, wobei es inzwischen als ausgemachte Sache gilt, dass es zur ersten Zinserhöhung seit 2006 kommen wird. Eine verbesserte Stimmungslage bei regionalen Industrieumfragen und zumindest leicht ansteigende Verbraucherpreise würden auch für die kommenden Monate Zinserhöhungserwartungen am Leben halten. Erzeuger- und Importpreise deuten an, dass Preissteigerungen vor allem von den Kernpreisen herrühren, während die Energiegüter sich erneut verbilligt haben und somit den inflationstreibenden Basiseffekt konterkarieren, jedoch nicht überkompensieren. Basiseffekte werden auch im laufenden Monat und zu Beginn des nächsten Jahres eine große Rolle spielen.

Das Potenzial, die Inflationsrate deutlich nach oben zu schieben, wird sich aber erst entfalten können, wenn die Ölnotierungen sich stabilisieren oder sogar etwas erholen. Vonseiten der Stimmungsumfragen ist insbesondere der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes unter der Marke von 50 Punkten im Gedächtnis geblieben. Angesichts dessen richtet sich der Blick in dieser Woche auf die ersten Regionalindizes. Eine leichte Verbesserung des Empire-State-Indexes ist zu erwarten.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, "Weihnachtsrally" geräte ins Wanken".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Euro, massive Widerstandszone im Test" sowie den Artikel "DAX, allen Optimisten zum Trotz" und "DAX, technische Gesamtbild trübt sich ein"".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX mit Sorgenfalten" und "S&P500, das eingetrübte Bild" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (15.12.2015/dc/a/m)



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