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Freundliche Perspektiven der US-Wirtschaft


16.12.2015 - 08:15:45 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Blick auf die anstehenden Veröffentlichungen von Konjunkturdaten:

Bevor es am Abend wohl zu der erwarteten US-Zinserhöhung kommt, richten die Marktteilnehmer den Blick auf die Vorabschätzungen der Einkaufsmanagerindizes in Frankreich, Deutschland und der Eurozone. In Frankreich könnten die Stimmungsindikatoren unter den Folgen der Terroranschläge von Paris gelitten haben. Insbesondere personenbezogene Dienstleistungen dürften sich belastet zeigen. Demgegenüber sollten die deutschen Werte robust ausfallen. Der konsumstimulierende Effekt der gesunkenen Energiepreise bietet die Grundlage für eine insgesamt freundliche Stimmungslage. Die robuste ZEW-Umfrage liefert hierfür eine entsprechende Indikation. Ob aber der Dienstleistungsindex auf dem hohen Niveau nochmals zulegen kann, ist offen. Per saldo sehen wir das moderate Wachstumsszenario in der Eurozone untermauert.

Am Nachmittag werden US-Bau- und -Produktionsdaten wohl kaum Auswirkungen auf die Zinsentscheidung haben. Während vor allem die Baugenehmigungen robust erwartet werden, dürfte bei der Produktion wenig Positives zu berichten sein. Weder die Pkw-Verkaufszahlen deuten auf einen Produktionsschub hin noch der Index der geleisteten Arbeitsstunden im Verarbeitenden Gewerbe oder die Entwicklung der Heizperiode. Letztere scheint im November unterdurchschnittlich ausgefallen zu sein, sodass die Versorgerproduktion gedämpft wird.

Dennoch sind die Perspektiven für die US-Wirtschaft freundlich und die US-Notenbank dürfte die erste Zinserhöhung seit 2006 beschließen. Mit Spannung wird die Pressekonferenz der Fed-Chefin erwartet, denn dort werden die neuen Projektionen zu Wachstum, Inflation und Leitzinsen präsentiert und zudem erhoffen sich die Marktteilnehmer klare Signale zum zukünftigen Zinspfad. Dies könnte allerdings mit dem Verweis auf die Datenabhängigkeit aller Zinsentscheidungen enttäuscht werden.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, die "Dezember-Delle" ".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Euro durch Zinsspekulation belastet" sowie den Artikel "DAX, "Dont’t fight the tape"" und "DAX, Stochastic beginnt zu drehen"".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, Hoffnung auf Rebound" und S&P500, die absolute Gratwanderung" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (16.12.2015/dc/a/m)



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