Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name


Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?



 
 

Wirtschaftszahlen werden wichtiger


18.12.2015 - 08:14:34 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Blick auf den Datenkranz der Konjunkturdaten:

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank hat weder an den Renten- noch an den Devisenmärkten zu größeren Verwerfungen beigetragen und die Aktienmärkte konnten zunächst deutliche Gewinne einfahren. Fed-Chefin Yellen ist es gelungen, Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen im Zaum zu halten. Allerdings gilt zu berücksichtigen, dass in den Projektionen der FOMC-Mitglieder per Ende 2016 vier weitere Erhöhungen unterstellt werden, während in den Geldmarktfutures allenfalls zwei weitere Schritte vollständig eskomptiert sind.

Insofern besteht hier mittelfristig ein gewisses Anpassungsrisiko für den Fall, dass die Konjunktur- und Inflationszahlen auf der positiven Seite überraschen. Klar ist aber auch, dass die Fed sehr behutsam vorgehen wird. Yellen lässt sich mit dem Begriff der graduellen Erhöhungen alle Optionen offen. Nach ihrer Definition werden die Leitzinsen also weder mechanisch noch mit gleichbleibendem Tempo erhöht. Es kann also schneller oder langsamer vonstattengehen – in Abhängigkeit der konjunkturellen Entwicklung. Insofern spielen einfließende Wirtschaftszahlen eine sehr wichtige Rolle.

Heute bleibt es an der Datenfront allerdings ruhig. Zu erwähnen ist allenfalls der Kansas-City-Fed-Index, der einen Hinweis auf den ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes liefert. Die bislang veröffentlichten regionalen Fed-Umfragen lassen auf einen stabilen Einkaufsmanagerindex schließen, Hinweise auf einen Rebound in den Expansionsbereich gibt es aber nicht. Während der Industriesektor Schwächetendenzen erkennen lässt, befindet sich der Dienstleistungsbereich in einer robusten Verfassung. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in der Eurozone, wo der Industriesektor zuletzt ebenfalls enttäuscht hat. Hervorzuheben ist aber der ifo-Geschäftsklimaindex, der sich auf hohem Niveau halten kann und damit eine positive Indikation für das Wirtschaftswachstum liefert.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, typische "Weihnachtsrally" voraus?".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Euro, die Handelsspanne" sowie den Artikel "DAX-Future und der große Verfalltermin" und "DAX bildet "long legged doji"".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, die Nagelprobe" und "Ölpreis, die ultimative Schlüsselunterstützung" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (18.12.2015/dc/a/m)



Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden Derivate-Infos
Weitere Analysen & News mehr
15.02.2019, UBS
Silber: Reicht das bereits aus?
15.02.2019, UBS
DAX: Die Verkäufer sind noch da
15.02.2019, BNP Paribas
Brent-Ölpreis: Weiterer Spielraum gegeben
15.02.2019, HSBC Trinkaus & Burkhardt
EURO STOXX 50 (Tageschart): Die nächsten 100 Punkte sind entscheidend - Chartanalyse
15.02.2019, BNP Paribas
Gold kann sich fangen
 

Copyright 1998 - 2019 derivatecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG