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Rückblick auf das Jahr 2015


21.12.2015 - 08:27:41 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren Rückblick auf das Jahr 2015:

Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Notenbanken. Während die Europäische Zentralbank die Geldpolitik weiter gelockert und den Einlagensatz auf das Rekordtief von -0,30 % gesenkt hat, kam es in den USA zur ersten Leitzinserhöhung seit annähernd zehn Jahren. Die stete Erholung am Arbeitsmarkt wurde vonseiten der US-Notenbank höher gewichtet als der Rückgang der Industriestimmung in den Kontraktionsbereich.

Mit Blick auf das kommende Jahr hat die Fed einen moderaten Zinserhöhungspfad in Aussicht gestellt. FOMC-Mitglieder halten im Mittel bis Ende 2016 vier weitere Erhöhungen für angemessen. Im Gegensatz dazu bleibt die EZB im Krisenmodus, denn das Anleihekaufprogramm wurde bis mindestens März 2017 verlängert. Es zeigt sich aber, dass weitere Lockerungsmaßnahmen schwer durchsetzbar sind, denn der Widerstand im EZB-Rat wird größer. Insofern dürfte die relative Attraktivität des US-Dollars kaum noch zunehmen, denn die divergierende Geldpolitik wird an den Märkten schon seit langem thematisiert, sodass sie zu einem erheblichen Maße in den Kursen eskomptiert ist. Wir halten eine leichte Erholung des Euros im kommenden Jahr für denkbar. Die Renditen dürften ebenfalls steigen, denn der Einfluss der EZB ist trotz ihres Anleihekaufprogramms begrenzt, wie der kräftige Renditeanstieg im Frühjahr 2015 gezeigt hat.

Zudem sollte die US-Zinspolitik ihre Spuren auch bei Bundesanleihen hinterlassen. Aktien stehen im Spannungsfeld einer erhöhten Bewertung einerseits und dem Mangel an Anlagealternativen andererseits. Auf Jahressicht sind Gewinne zu erwarten, mit den Höchst- und Tiefstständen des auslaufenden Jahres dürfte das Kursspektrum für 2016 aber weitgehend abgesteckt sein.

Einfluss auf alle Assetklassen hat der Ölpreis, der zum Ende des Jahres weiter gesunken ist und mittlerweile das niedrigste Niveau seit knapp sieben Jahren erreicht hat. Dies wirkt konjunkturstützend, Preisdruck wird sich demnach aber in den nächsten Monaten kaum aufbauen und somit bleiben auch die Inflationserwartungen bis auf weiteres gedämpft.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, Gewinnmitnahme nach "Erleichterungsrally"".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Euro, die Handelsspanne" sowie den Artikel "DAX-Future und der große Verfalltermin" und "DAX, Vorsicht vor "Window Dressing"".

Verpassen Sie nicht die Artikel "Euro, zwischen Hoffen und Bangen" und "Ölpreis, die ultimative Schlüsselunterstützung" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (21.12.2015/dc/a/m)



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