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Die Verunsicherung bleibt


12.01.2016 - 08:17:33 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Marktbeobachter der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Blick auf die Märkte:

Die Verunsicherung an den Finanzmärkten bleibt, auch wenn der neuerlich sehr schwache Wochenauftakt in China an den europäischen Börsen nur temporär für Verluste sorgte. Weiterhin auf tiefem Niveau verharren dagegen die Ölnotierungen, was vonseiten pessimistischer Marktteilnehmer als Indiz schwachen Wachstums gesehen wird. Stimmungsindikatoren vor allem bei Verbrauchern und im Dienstleistungsgewerbe legen diesen Schluss global nicht nahe, allenfalls die verhaltenen Industrieindizes mahnen vor zu viel Euphorie.

Die Optimisten sehen dagegen die Realeinkommenseffekte niedriger Energiepreise als unterstützenden Faktor an. Weitere Hinweise auf die konjunkturelle Entwicklung gibt es heute in Frankreich und den USA, wobei es sich allerdings jeweils um Datenveröffentlichungen der zweiten Reihe handelt. Der Geschäftsstimmungsindex der Bank von Frankreich pendelt seit zwei Jahren unterhalb von 100 Punkten und daran wird sich mit der heutigen Publikation des Dezemberwertes wohl nichts ändern. Dies zeugt von einem bisher nur moderaten Wachstumsausblick in Frankreich, der beispielsweise auch vonseiten der Einkaufsmanagerindizes angezeigt wird. Freundlicher präsentiert sich bisher dagegen der INSEE-Geschäftsklimaindex. Insofern bleibt die Erwartung bestehen, dass Frankreich mittelfristig von den zu erwartenden positiven Entwicklungen seiner Nachbarländer (vor allem in Deutschland und Spanien) profitieren kann und auch auf eine etwas dynamischere Entwicklung zusteuert.

In den USA richtet sich das Augenmerk am Mittag auf das Mittelstandsbarometer (NFIB). Vorabschätzungen zur Arbeitsmarktlage waren robust und deuten Knappheiten beim Faktor Arbeit an, bisher ist es aber nicht zu einer wesentlichen Verstärkung des Lohndrucks gekommen.

Vor dem Hintergrund der robusten Arbeitsmarktlage haben sich die Werte verschiedener Verbraucherumfragen zuletzt verbessert und ein nochmaliger Anstieg des IBD/TIPP-Indexes würde das Bild unterstreichen. Per saldo dürften heute konjunkturelle Sorgenfalten tendenziell geglättet werden, auch wenn der Markteinfluss der Daten begrenzt ist.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, dynamisch intakte Abwärtsbewegung".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, Analyse von "Multi-Timeframes"" sowie den Artikel "DAX mit Grabstein-Kerze" und "Euro (EUR/USD) mit erster Aufhellung".

Verpassen Sie nicht die Artikel "Euro vs. USD, technische Risiken bleiben" und "Gold, Comeback im Jahresverlauf" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (12.01.2016/dc/a/m)



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