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GB, die nächste Schritte und dei Konsequenzen


24.06.2016 - 09:22:12 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren erwarteten nächsten Schritte und langfristige Konsequenzen im UK durch den "Brexit":

Folgt das britische Parlament dem Votum der Bevölkerung, was in Anbetracht des Ergebnisses und der Höhe der Wahlbeteiligung zu erwarten ist, startet gemäß Artikel 50 EU-Vertrag ein zweijähriger Prozess, in dem ein geordneter Austritt angestrebt wird. Gelingt dieser nicht, würde es nach zwei Jahren zu einem abrupten Ende der Mitgliedschaft kommen, sofern die Frist nicht einstimmig verlängert wird. Das Ziel der britischen Regierung dürfte eine Neuordnung der wirtschaftlichen Beziehung zur EU in diesem Zeitrahmen sein. Dies betrifft u. a. die Freiheit des Handels, die Reise- und Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie den Umgang mit der Produkt- und Finanzregulierung.

Dabei bewegt sich ein potentieller Ergebnisspielraum zwischen mehr oder weniger einer Beibehaltung des aktuellen Status quo und einer kompletten Trennung. Der EU dürfte zwar weiter an einer engen Beziehung zu Großbritannien gelegen sein; umfangreiche Zugeständnisse, um einen Erhalt der gegenwärtigen Situation zu erreichen, sind aber unwahrscheinlich, nicht zuletzt, um Abspaltungstendenzen in anderen EU-kritischen Ländern nicht Vorschub zu leisten.

Wie schnell die Verhandlungen voranschreiten, dürfte auch davon abhängen, ob die aktuelle Regierung unter David Cameron, die mehrheitlich für einen Verbleib in der EU war, zurücktritt. In einem Brief haben sich 80 konservative Parlamentsmitglieder, die für einen Brexit waren, an David Cameron appelliert, im Amt zu bleiben. Muss doch eine neue Regierung gebildet werden, könnte der Verhandlungsprozess Monate anhalten. Dies könnte den Start der Verhandlungen mit der EU entsprechend nach hinten verschieben. Auffallend war bei den Wahlergebnissen, dass die in Schottland liegenden Wahlkreise mit einer sehr großen Mehrheit für einen Verbleib in der EU stimmten. Nachdem Schottland 2014 bereits über eine Unabhängigkeit abgestimmt hatte, könnte diese Bewegung neuen Rückenwind bekommen. Entsprechende Stimmen waren bereits aus Kreisen der schottischen Regierung zu vernehmen.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, "exogener Schock" ".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, eine andere Welt" sowie den Artikel "Euro (EUR/USD), Kurssprünge oder Abwarten?" und "DAX, die Struktur wird durchbrochen".

Verpassen Sie nicht die Artikel "Signalwirkung des EU-Austritts" und "Bund-Future, der Ausblick" und die Analyse "Gold, bullisches Rechteck oder Doppel-Top".

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic. (24.06.2016/dc/a/m)



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