Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Analysen des Tages
vorheriger Monat Juni 2017 nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04
05 06 07 08 09 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30
             

 
 
 

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?




 

 
 

Risikoampeln sprangen auf „dunkelrot“


27.06.2016 - 09:29:50 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von den Marktreaktionen auf die Brexit-Entscheidung:

In den Handelsräumen rund um den Globus wurden die Auswirkungen der fatalen Entscheidung Großbritanniens analysiert und Positionen entsprechend angepasst. Die Risikoampeln sprangen auf "dunkelrot", Sicherheit war Trumpf. Einhergehend mit dem Einbruch an den internationalen Aktienbörsen verbuchten sichere Häfen wie US-Treasuries oder Bunds kräftige Kursgewinne. Auf der Währungsseite stand natürlich das Pfund unter Druck, die Fluchtbewegung in CHF fiel jedoch überraschend moderat aus. Das Handelsgeschehen war aufgrund fehlender Liquidität von extrem hoher Volatilität geprägt.

Neben den unmittelbaren Reaktionen werden natürlich auch mittelfristige Auswirkungen diskutiert. Erste Ankündigungen nationalistischer Parteien der Niederlande, Finnlands und Frankreichs schüren die Ängste vor einem Zerfall der Eurozone. Die Parlamentswahl in Spanien konnte diese Sorgen zumindest ansatzweise zerstreuen. Die konservative Volkspartei ging als stärkste Kraft aus der Wahl hervor, die Regierungsbildung wird dies aber kaum erleichtern.

Die Bank von England wird wahrscheinlich über zusätzliche Anleihekäufe und Zinssenkungen dem drohenden Wirtschaftsabschwung entgegen wirken. Auch die US- Notenbank dürfte eine Zinserhöhung mit Blick auf die Turbulenzen in Europa zunächst auf unbestimmte Zeit vertagen. Die EZB sollte in diesem Konzert nicht fehlen und über eine Ausweitung bzw. Verlängerung der Anleihekäufe sowie Aufweichung der Kaufkriterien weitere geldpolitische Lockerungen einleiten.

Gute Nachrichten aus Deutschland blieben während des Börsenbebens nahezu unbeachtet. Das Ifo- Geschäftsklima (108.7 nach 107.8) unterstreicht getragen von Lagebeurteilung (114.5 nach 114.2) und Erwartungshaltung (103.1 nach 101.6) die gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Es ist natürlich fraglich, ob das nach dem Referendum in Großbritannien so bleibt.

An den Aktienmärkten setzt sich der Kursabschwung heute Morgen mit unverminderter Vehemenz fort, Nervosität und Verunsicherung bleiben hoch.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, Verarbeitung der "Brexit"-Marktreaktion".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, Unsicherheiten werden anhalten" sowie den Artikel "Bund-Future, ungewöhnlich große Ausschläge" und "DAX, die Rolle der Strukturmarken".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, "The day after"" und "Euro vs. US-Dollar, das große Bild" und die Analyse "Gold, bullisches Rechteck oder Doppel-Top".
(27.06.2016/dc/a/m)



Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden Derivate-Infos
Weitere Analysen & News mehr
23.06.2017, IG Markets
Silber, das nächste technische Ziel
22.06.2017, IG Markets
Öl (WTI), die psychologische Marke
21.06.2017, IG Markets
Öl (WTI), hält die Support-Linie?
20.06.2017, IG Markets
Gold, das neuerliche Ausstiegssignal
19.06.2017, HSBC Trinkaus & Burkhardt
Öl, Bären durch „bullish failure“ im Vorteil
 

Copyright 1998 - 2017 derivatecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG